Was ist Jobbetrug? Information, Erklärungen und Beispiele hierfür findest du hier.
Beim Jobbetrug wirst du mit falschen Stellenanzeigen aufgefordert Zahlungen zu tätigen oder persönliche Daten anzugeben, mit welchen dann Identitätsbetrug vollzogen wird. Hier findest du alle Informationen.
Unter Jobbetrug fallen alle Formen von Stellenrekrutierung und Arbeitsangebote, welche:
- stattfinden unter falschen Voraussetzungen
- betrügerisch sind
- irreführend sind.
Auch Jobsonline erhielt im Verlauf des Jahres verschiedene Berichte von Personen, die befürchteten, Opfer eines Jobbetruges gewesen zu sein durch eine gefälschte Stellenanzeige. Durch eine angepasste Methode zum Upload von Stellenangeboten durch Arbeitgeber und strenge Kontrollen in Verband mit einem strikten Protokoll, sind derartige Stellenangebote nicht mehr findbar auf Jobsonline. Mehr Information zu dieser Methodik und 5 Tipps, die dir helfen, nicht selber Opfer eines Jobbetruges zu werden findest du hier: hier.
Welche Formen von Jobbetrug bestehen?
Die am häufigsten auftretenden Jobbetrügereien sind:
- Vorschussbetrug
- Herauslocken von persönlichen Daten, um damit Identitätsbetrug zu begehen
- Geldesel versammeln
Bei allen Formen von Jobbetrug trifft zu, dass es sich um ein populäres Jobangebot handelt, welches auf eine große Gruppe Arbeitssuchende zutrifft. Es handelt sich oftmals um eine Arbeit als Chauffeur, Heimarbeit (einpacken/sortieren), administrative Arbeit oder Reinigungsdienste. Im Folgenden benennen wir per Kategorie Jobbetrug, was am häufigsten vorkommt, wie es funktioniert und worauf du achten musst.
Vorschussbetrug
Bei dieser Form des Jobbetruges will der Betrüger dich dazu verleiten, einen Geldbetrag im Voraus zu tätigen und damit einen „Vorschuss“ zu leisten. Dies geschieht auf allerlei clevere Art und Weise, oftmals gut getarnt, wodurch man so einfach darauf hereinfallt.
So musst du beispielsweise durch eine Vorselektion durch die „vielen“ Bewerbungen und zu einer bestimmten Zeit eine Telefonnummer anrufen. Dies ist dann eine 0900- Nummer mit hohen Anrufkosten. Oder aber du musst aus bestimmten Gründen, zum Beispiel einer Bestätigung, eine SMS schicken. Mit dieser SMS wird dann ein bezahlter Dienst aktiviert. Eine andere, auch häufig vorkommende, Vorgehensweise ist die Anmeldung zum Zugang zu den Stellenangeboten.
Darüber hinaus gibt es verschiedene, gerissene Methoden, bei denen du im Voraus einen bestimmten Betrag bezahlen musst. Mit einer plausibel klingenden Erläuterung wird ein Beitrag oder eine (stückweise) Bezahlung gefragt für beispielsweise ein Startpaket, ein Training oder einen Einführungstag.
Wie dem auch sei, so bald du etwas bezahlen musst, stimmt etwas mit großer Sicherheit nicht. Wir haben bis dato noch nicht eine seriöse Stellenausschreibung gesehen, bei der eine Zahlung gefragt wird.
Identitätsbetrug
Nach einer Bewerbung erhältst du einen Aufruf, einige persönliche Daten zuzuschicken sowie Kopien deines Personalausweises und/oder deinen Kontoauszug. In der Regel hat bis dahin noch kein Gespräch stattgefunden und die Aufrufe erhältst du per E-Mail. Du hast demnach auch noch keinen Arbeitsvertrag unterzeichnet und es ist fraglich, ob das Stellenangebot tatsächlich besteht. Mit ein wenig Nachforschung stellt sich meist schnell heraus, dass auch der Arbeitgeber nicht besteht.
Mit der Kopie deines Personalausweises und deinem Kontoauszug wird dann ein Identitätsbetrug durchgeführt. Hierbei musst du denken an:
- Ein Konto eröffnen und Kreditkarten anfragen.
- Eine Wohnung oder ein Gebäude anmieten auf deinen Namen, die dann illegal genutzt werden zum Beispiel zur Züchtung von Hanfpflanzen.
- Online-Einkäufe
- Ein Telefonabonnement abschließen, oft in Kombination mit einem netten Geschenk
Banken können Identitätsbetrug immer schneller erkennen, aber garantiert ist das noch lange nicht. Die Überweisung eines Euro-Cents ist oft die abschließende Kontrolle. Daher fragen die Betrüger in der Stellenanzeige auch oft danach einen Euro- Cent von dem Konto zu überweisen, auf dem du das Gehalt empfangen möchtest, um so mutmaßlich deine Identität und das Konto zu kontrollieren. Wenn du das machst, aktivierst du ohne es zu wissen die Kreditanfrage bei der Bank. Da die Bank jetzt „sieht“, dass es sich tatsächlich um dieselbe Person handelt, wird das neue Konto geöffnet und die Kreditmöglichkeit aktiviert.
Falls du dennoch eine Kopie deines Personalausweises abgeben möchtest, sorge dann dafür, dass deine Sozialversicherungsnummer durchgestrichen ist und auf der Kopie deutlich vermeldet ist, „für wen“ und „für welchen Zweck“ die Kopie ist.
Geldesel of MoneyMule
Geldesel oder MoneyMule
Ein Geldesel oder Money-Mule ist eine Person, die oftmals unbewusst durch Kriminelle eingesetzt wird, um Spuren von kriminellem Geld zu verwischen. Einige Beispiele von Anwendungen eines Geldesels bei Jobbetrug sind:
- Du wirst für eine finanzielle oder administrative Funktion angesprochen, wobei du dein Konto verwenden musst, um Geld zu empfangen, welches du dann auf ein anderes Konto überweisen oder in bar abheben sollst, um es irgendwo abzugeben. Dem gegenüber steht eine attraktive Vergütung, welche du direkt von dem empfangenen Betrag abziehen darfst.
- Es handelt sich um ein Jobangebot für einen so genannten „guten Zweck“ oder eine Hilfsorganisation oder Stiftung. Du bekommst eine Anfrage, um gegen Bezahlung einen Geldbetrag über dein eigenes Konto laufen zu lassen.
Auch hier ist wiederum die Verpackung sehr überzeugend, so dass du nicht direkt erkennst, dass du betrogen wirst. So wirst du auf gerissene und erfindungsreiche Art hereingelegt. Diese Formen von Kriminalität sind sehr strafbar und darum haben wir hier eine deutliche Devise. Bei einer Arbeit oder einem Job, bei dem du dein eigenes Konto verwenden musst für diese „Arbeit“, kann etwas nicht stimmen. Gehe niemals darauf ein und melde es umgehend bei der Institution (Arbeitsamt, Arbeitsvermittlung, Personalvermittlung oder Jobsite), bei der du die Stellenanzeige gefunden hast.
Hast du selbst schon einmal einen Jobbetrug mitgemacht oder eine seltsame Stellenausschreibung gesehen, die in den oberen Beispielen nicht vorkommt? Lass es uns dann wissen, so können wir die Liste oben erweitern und so komplett wie möglich über die verschiedenen Arten von Jobbetrug in Deutschland informieren.
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