Tipps für einen guten Lebenslauf - Lebenslauf

 

Warum musst du einen guten Lebenslauf schreiben?

Dein Lebenslauf ist das wichtigste Dokument für deine Bewerbungen. Wenn du eine (neue) Arbeitsstelle suchst, beginnt dies mit einem guten Lebenslauf, welchen du in unserer Lebenslaufdatenbank hochlädst. Bei den eingegangenen Bewerbungen schauen Arbeitgeber und Recruiters schließlich als erstes nach deinem Lebenslauf und danach erst nach deinem Bewerbungsschreiben.

Zudem sehen potentielle Arbeitgeber und Unternehmen, die in unserem Lebenslaufdatenbank suchen, nur deinen Lebenslauf.
Ein guter Lebenslauf ist eine Visitenkarte und vergrößert deine Chance auf eine gute Arbeitsstelle!


So erstellst du einen guten Lebenslauf

Natürlich ist es wichtig gutes Deutsch zu gebrauchen und achte genau auf gute Rechtschreibung. Wenn du beispielsweise mit Word deinen Lebenslauf schreibst, ist die Rechtschreibprüfung dein bester Freund. Weiterhin ist es wichtig, dass dein Lebenslauf übersichtlich und komplett ist. Alles, was in einem guten Lebenslauf stehen muss, zeigen wir dir hier unten und zusätzlich noch ein paar Tipps worauf du achten musst.
 

9 Tipps für einen guten Lebenslauf

1. Aufbau deines Lebenslaufes

Beginn den Lebenslauf mit deinen persönlichen Daten (Name, Adresse, Wohnort, Alter) und einer kurzen Beschreibung oder Vorstellung von dir selber. Benutze ein gutes, professionelles Foto von dir, welches repräsentativ ist. Beim Auswählen von Lebensläufen sieht der potentielle Arbeitgeber zuerst dein Foto, darum ist ein gutes Foto sehr wichtig. Ein Foto von deinem Handy oder von deinem Facebook-Konto ist ungeeignet. Hast du kein professionelles Foto? Lass dann eins von einem Fotografen machen. Danach listest du deine Arbeitserfahrung bis zum heutigen Zeitpunkt, deine Ausbildungen und besuchten Kurse auf. Vergiss dabei nicht mitzuteilen, ob und wenn ja, mit welchem Resultat du diese abgeschlossen hast. Für einen Arbeitgeber ist die meist aktuelle Erfahrung von größter Relevanz. Gebrauche darum eine umgekehrte chronologische Reihenfolge. Du beginnst mit deiner letzten Funktion oder Ausbildung und arbeitest dich dann immer weiter in die Vergangenheit zurück.
 

2. Welche Anrede gebrauchst du?

Du erzählst in deinem Lebenslauf etwas über dich selber, deine Ausbildungen, Praktika und Arbeitserfahrung. Selbstverständlich schreibst du darum in der ersten Person Einzahl. Alles ist persönlich und du vermeidest es in der dritten Person zu schreiben, wie beispielsweise: „Johann ist besonders kreativ und kommunikativ sehr stark.“ Es muss beispielsweise heißen: „Ich bin kommunikativ stark und ausgesprochen kreativ.“
 

3. Was gehört zuerst in deinen Lebenslauf? Ausbildung oder doch erst die Arbeitserfahrung?

Beinahe alle Arbeitsuchenden fragen sich das. Muss ich nun in meinem Lebenslauf zuerst mit meinen Ausbildungen beginnen oder mit meiner Arbeitserfahrung? Eigentlich ist das von deiner jetzigen Karriere abhängig. Hast du gerade erst dein Studium abgeschlossen und noch nicht so viel Arbeitserfahrung? Nenne dann erst deine Studienfächer. Arbeitest du schon etwas länger, dann sind die Arbeiten, die du bis jetzt ausgeführt hast, viel wichtiger. Es ist wichtig im Vorfeld genau zu überlegen, welcher Aufbau in deinem Lebenslauf am besten zu dir passt, um diesen dann auszuwählen.
 

4. Personalisiere deinen Lebenslauf abhängig von dem Arbeitsangebot, worauf du reagierst oder auf die Arbeitsstelle, die du suchst

Du hast einen Basis-Lebenslauf gemacht. Passe diesen an und gebrauche nicht immer denselben Lebenslauf, wenn du dich auf eine Funktion bewirbst. Stimme bei jeder Bewerbung deinen Lebenslauf auf die vorgegebene Funktion ab. Unterstreiche nachdrücklich die Arbeitstätigkeiten und Ausbildungen, die zu der Stelle, auf die du dich bewirbst, passen. Bei einem online platzierten Lebenslauf hast du kein konkretes Stellenangebot, auf welches du deinen Lebenslauf abstimmen kannst. Lies darum, bevor du deinen Lebenslauf hochlädst, einige Stellenangebote und deren Funktionen durch und gebrauche die Therme und Fähigkeiten, die dort gefragt werden.
 

5. Vergiss deine Fähigkeiten nicht

Abgeschlossene Ausbildungen und (alte) Berufsbezeichnungen machen nicht direkt deutlich welche Fähigkeiten du hast und in welchen Fähigkeiten du (viel) Erfahrung hast. Neben dem Nennen der Berufsbezeichnung, dem Namen des Unternehmens, wo du gearbeitet hast und natürlich den von dir erzielten Erfolgen (vergiss die bloß nicht), ist es wichtig, die ausgeübte Funktion gut zu umschreiben. Hebe hier deine Fähigkeiten gut hervor. 

Wenn du beispielsweise Account Manager oder Kunden-Sachbearbeiter warst, bist du wahrscheinlich kundenfreundlich, kommunikativ stark und denkst im Kundeninteresse mit. So zeigst du, dass du über die, für die von dir gesuchte Stelle, notwendigen Qualitäten verfügst. Ein Recruiter wird dich hierdurch auch besser in der Lebenslauf-Data Base finden, denn Recruiters und Arbeitgeber suchen neben der Berufsbezeichnung auch oftmals nach Fähigkeiten, welche sie für das Stellenangebot als wichtig erachten.
 

6. Bleib normal ...

Übertreibe es nicht mit dem Gebrauch von extravaganten Titeln oder Suchworten. Viele Unternehmen haben sehr kreative Berufsbezeichnungen für Stellen, die oftmals einen etwas langweiligeren Namen haben. Entscheide dich bei deinem Lebenslauf für gängigere Berufsbezeichnungen und sorge bei der Auflistung deiner Arbeitserfahrung für Deutlichkeit für den Recruiter, der sich deinen Lebenslauf anschaut.
 

7. Sorge dafür, dass dein Lebenslauf auffällt

Recruiters, Personalsachbearbeiter und Arbeitgeber sehen täglich mehrere Lebensläufe. Denk daran, wenn du deinen Lebenslauf erstellst und sorge dafür, dass du auffällst. Das kannst du auf verschiedene Arten tun. Du kannst dir bei der Gestaltung oder bei dem Layout sehr viel Mühe geben oder mit Abbildungen visualisieren und so auffallen. Dein Portfolio auf einer persönlichen Website präsentieren und einen Link dorthin in deinem Lebenslauf platzieren, ist sicherlich sehr ratsam! Vergiss auch nicht eventuelle Links zu deinen bevorzugt professionellen Social Media-Accounts und Profilen mitzusenden.
 

8. Was ist eine gute Länge für einen Lebenslauf?

Es gibt keine ideale Länge für einen Lebenslauf. Es ist wichtig, dass ein Lebenslauf einen guten Eindruck von dir macht. Manchmal, sicherlich als Berufsneuling, ist eine Seite ausreichend, andere wiederum brauchen zwei oder drei Seiten. Bedenke bitte, dass Recruiters viele Lebensläufe erhalten und nicht von jedem alle Seiten aufmerksam durchlesen. Ein fünf Seiten langer Lebenslauf wird wahrscheinlich während der ersten Auswahl nicht komplett gelesen. Kurz und deutlich ist das beste. Probiere auf jeden Fall es auf ein Maximum von drei A4 Seiten zu beschränken.
 

9. Kontrolliere deinen Lebenslauf gründlich

Jeder macht schonmal einen Tipp- oder Schreibfehler, aber in einem Lebenslauf ist dies besonders nachlässig und für viele Recruiters ein Grund für eine Ablehnung. Achte darum auf den Sprachgebrauch und die Rechtschreibung und lasse deinen Lebenslauf grundsätzlich immer noch von jemand anderem nachlesen.

Viel Erfolg beim Erstellen deines Lebenslaufes. Wenn du fertig bist, kannst du hier deinen Lebenslauf in unsere Lebenslaufdatenbank hochladen.

 

Bewerbungschreiben erstellen? Nutze unsere Tipps!

Du bist bereit für eine (neue) Karriere! Ein guter Lebenslauf ist schon erstellt und in die Lebenslaufdatenbank hochgeladen. Du hast außerdem auch ein paar attraktive Stellenangebote auf Jobsonline.de gefunden, dann geht der Stress wahrscheinlich richtig los, denn die Frage ist: wie schreibst du ein gutes Bewerbungsschreiben, das zusammen mit deinem Lebenslauf dafür sorgt, dass du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst. 

Nutze hierfür die Tipps zum Schreiben eines guten Bewerbungsschreibens. 
 
Schreibe mit diesen Tipps deinen Bewerbungsbrief >>

Checkliste um dich auf dein Bewerbungsgespräch vorzubereiten

Wie ein altes Sprichwort sagt: "Vorbereitung ist die halbe Miete". Unvorbereitet zu einem Vorstellungsgespräch zu gehen, ist beinahe wie das Fragen um Ablehnung. Eine gute Vorbereitung macht 90 Prozent des Erfolges aus. 

Wie bereitest du dich gut auf ein Bewerbungsgespräch vor? Worauf musst du achten?
Mit dieser Checkliste gehst du gut vorbereitet zu deinem Vorstellungsgespräch. 
Checkliste Vorbereitung Vorstellungsgespräch anschauen >>

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